Live von der ad:tech in New York

Andreas Göldi, 5. November 2007 23:41 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Messe ad:tech, die diese Woche in New York stattfindet, ist möglicherweise die wichtigste Veranstaltung für Online-Marketing auf der Welt. Mitten in Manhattan findet sich alles zusammen, was im Online-Marketing Rang und Namen hat. Oder gern hätte.

Ein paar Impressionen.

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Das fängt ja gut an: Schon bei der Registration gibt’s einen Syntax Error. Aber es geht hier ja auch um Marketing und nicht um Technik.
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Auch Big G ist natürlich hier. Aber der Stand ist deutlich kleiner als der Marktanteil der Firma. Gut, wenn man so bescheiden ist.

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Klauen gehört zum Geschäft: Bei welcher bekannten Werbekampagne hat sich der Designer dieses Plakats wohl inspirieren lassen?

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Blogs gehören jetzt ganz offiziell zur grossen, glücklichen Online-Marketing-Familie.

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Beim Marketing geht’s ja um Kreativität. Und darum überbieten sich die Aussteller gegenseitig mit totaaaaal originellen Verlosungs-Preisen. Das hier sind nur vier Beispiele von schätzungsweise etwa 250 identischen Verlosungen. Zunes oder Treos verschenkt hingegen keiner.

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“Booth Babes” in allerlei mehr oder minder originellen Verkleidungen gehören natürlich auch dazu. Hier wird man per Fake-Strafzettel zu einer der unzähligen Parties eingeladen.

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Social Networking ist ja sehr in. Darum ist auch das beinahe schon vergessene Ur-Netzwerk Friendster mit einem Stand präsent und behauptet, immer noch 50 Millionen Mitglieder zu haben (die sich daran grösstenteils aber vermutlich nicht mehr erinnern können). Die Frage “Macht Ihr so was ähnliches wie Facebook?” fand das Standpersonal nicht so lustig.

Erster Eindruck ansonsten: Online-Marketing ist zum für Laien beinahe undurchdringlichen Gewirr ähnlich klingender Buzzwords geworden. Der eine Stand bietet “Performance-based Pay-per-Transaction Affiliate Marketing” an, während der Nachbar auf “Unified Real-Time Targeted Performance Advertising” (oder so ähnlich) setzt. Was sich dann bei genauerem Hinsehen als identisches Angebot herausstellt. Viele Firmen sind nicht etwa nur Mittler zwischen Websites und Werbetreibenden, sondern oft Mittler von Mittlern von Mittlern.

Aber mal abwarten. Die eigentliche Konferenz fängt erst morgen an, und da werden die zahlreichen Ankündigungen der letzten Tage (Ad-Networks von Facebook und MySpace, Open Social, Google Phone-Plattform) sicher noch viel zu reden geben.

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